Besuchs- und Begleitungsdienst

In unseren ehrenamtlichen sozialen Diensten kümmern sich qualifizierte Ehrenamtliche um alte, kranke und einsame Menschen. Sie begleiten im Alltag, zu Hause und in stationären Einrichtungen.

Wir möchten Lebensqualität und Lebensfreude schenken, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden unterstützen.

Ihre Ansprechpartnerin auf Diözesanebene:

Kathrin Hillme
Referentin Soziales Ehrenamt
Tel. 0351 43 555 78
Kathrin.Hillme@malteser.org
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Ihre Ansprechperson vor Ort

Annaberg-Buchholz

Annaberg-Buchholz

Anett Herschel
Projektkoordinatorin Miteinander-Füreinander
Mobil 01511 6552126
Anett.herschel2@malteser.org
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Bautzen

Bautzen

Marlies Zuschke
Koordinatorin Besuchs- und Begleitungsdienst Bautzen
Tel. 03591 52680
Mobil 0160 / 98 31 71 96
marlies.zuschke@malteser.org
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Cottbus

Cottbus

Kerstin Klinke
Koordinatorin Besuchs- und Begleitdienst
Tel. 0355 58 420 21
kerstin.klinke@malteser.org
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Dresden

Dresden

Antje Jannasch
Koordinatorin Besuchs- und Begleitdienst
Tel. 0351 43 555 49
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Görlitz

Görlitz

Sabine Haschke
Besuchs- und Begleitdienst
Tel. 03581 48 00 37
goerlitz@malteser.org
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Leipzig

Leipzig

Katharina Saunders
Koordinatorin Besuchs- und Begleitdienst
Tel. 0341 39 20 118
Katharina.Saunders@malteser.org
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AGATHE-Projekt

Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit

Das Hauptziel des Agathe-Programms ist es, die Vereinsamung älterer Menschen zu verhindern und ihnen so lange wie möglich Selbständigkeit und Lebensqualität in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. AGATHE steht dabei für: Älter werden in der Gemeinschaft – Thüringer Initiative gegen Einsamkeit.

Die Malteser am Standort Altenberg richten sich zukünftig mit einem Beratungs- und Informationsangebot an Seniorinnen und Senioren, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken, ihre Lebensqualität zu verbessern und Selbstständigkeit im gewohnten Lebensumfeld zu erhalten. Mit dem Projekt bekommen ältere Menschen die Möglichkeit, sich von qualifizierten AGATHE-Beraterinnen und -beratern zu Hause besuchen und kostenfrei sowie individuell beraten zu lassen. Beispielsweisen beraten die AGATHE-Mitarbeitenden zu Fragen der Mobilität oder hauswirtschaftlichen Versorgung, aber sie vermitteln auch Informationen zu Bewegungsangeboten, Treffen, Kursen und Veranstaltungen. Auch das Ausleben von Hobbys und bereits bestehenden Kontakten ist ein Thema.

Weitere Infos und Kontakte finden Sie hier. 

IT-Seniorentrefff/Computer- und Internethilfe

Das Notebook liegt im Schrank, das Handy auf dem Tisch und Sie wissen nicht wie man damit umgeht? Der IT-Seniorentreff bzw. Computer- und Internethilfe untertsützt dabei, sich in der digitalen Welt besser zurecht zu finden. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Freunden und ihrer Familie Urlaubsfotos in einer E-mail verschicken oder mit dem Handy über Video telefonieren können, dann melden Sie sich bei den Maltesern vor Ort in Bautzen,Cottbus oder Leipzig

Besuchs- und Begleitdienste

Aufgrund ihrer nachlassenden körperlichen und geistigen Kräfte fühlen sich ältere Menschen häufig einsam und erfahren wenig Abwechslung in ihrem Leben. Sie sind eingeschränkt in ihrer Mobilität und verlieren dadurch den Anschluss an ihr soziales Umfeld.

Der Besuchs- und Begleitungsdienst der Malteser bringt Licht in den Alltag einsamer Menschen. Die Ehrenamtlichen besuchen alte Menschen zu Hause und in Altenhilfeeinrichtungen. Sie haben ein offenes Ohr und gehen mit viel Einfühlungsvermögen auf die persönliche Lebenssituation der älteren Menschen ein. Hier ist Raum für die persönlichen Bedürfnisse, für die Lebensgeschichte und das aktuelle Befinden. Kleine Handreichungen im Alltag, ein Spaziergang ins Grüne, ein Besuch im Stadtcafé bereiten Lebensfreude und stimmen zuversichtlich.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Besuchs- und Begleitungsdienstes unterstützen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden und ermöglichen durch ihre Begleitung wieder eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Auch für Angehörige, die weit entfernt wohnen und nicht regelmäßig nach ihren Verwandten sehen können, bringt der Besuchs- und Begleitungsdienst ein Stück Sicherheit: Regelmäßig erhalten die älteren Menschen Besuch und Unterstützung. So können auch Hilfebedürftigkeit und Veränderungen auffallen, die am Telefon noch länger verborgen blieben.

Weitere Infos und Kontakte finden Sie hier. 

Wärmestube, Kontakt- und Begegnungsstätte

Die Wärmestube, Kontakt- und Begegnungsstätte ist ein besonderes Angebot für wohnungslose, einsame, hilfsbedürftige und erwerbslose Menschen in Annaberg-Buchholz. Hier verhelfen wir Betroffenen zu einem würdevolleren Leben mit verschiedenen Angeboten:

  • Verpflegung, inklusive einem vollwertigen Mittagessen
  • Raum für Austausch und Gemeinschaft sowie soziale Kontakte
  • Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Beratung in besonderen Lebenssituationen
  • Reinigen der Kleidung im Waschsalon

Aktuelle Angebote

  • Spielevor/nachmittag
  • Quartalsmäßig Beratungsmöglichkeit durch die Diakonie
  • Vorstellung durch weitere Institutionen z.B. Bildungsträger, VIP Annaberg mit dem Ziel der Vermittlung weiterführender Hilfen
  • Rückenschule, Sportangebote
  • Kreativangebote
  • Besichtigung kultureller Angebote (Museen, Ausstellungen)
  • Gemeinsamer Spaziergang mit Picknick

Weitere Infos und Kontakt finden Sie hier. 

Telefonbesuchsdienst

Immer mehr hochbetagte Menschen leben allein zu Hause. Das ist gut so. Viele von ihnen fühlen sich aber einsam. Es fällt ihnen schwer, Bekanntschaften zu pflegen - vor allem dann, wenn die Kräfte nachlassen.

Mit dem Telefonbesuchsdienst haben die Malteser einen ehrenamtlich getragenen Telefondienst für gesprächsbedürftige Menschen eingerichtet, die nicht persönlich besucht werden möchten. In den regelmäßigen Telefonaten hören die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu, erzählen selber und nehmen Anteil am Alltag und der Lebensgeschichte.

Café Malta

Café Maltas sind ein Betreuungs- und Entlastungsangebot für an Demenz erkrankte Menschen und deren pflegende Angehörige. Hier kommen Erkrankte wie Angehörige unter Menschen. Bei einer Tasse Kaffee können sie in alten Zeiten schwelgen und mit gemeinsamen Aktivitäten wie Singen, Gedächtnistraining und Sitzgymnastik einige wertvolle Stunden erleben.

Mobiler Einkaufswagen

Der Mobile Einkaufswagen der Malteser – meist ein Kleinbus – fährt wöchentlich oder alle zwei Wochen seine Touren. Ehrenamtliche Malteser planen und organisieren die Einkaufsfahrten mit alten und behinderten Menschen, die zwar noch zu Hause wohnen, sich aber nicht mehr selbstständig versorgen können.

Angesteuert werden Supermärkte und – besonders beliebt – Einkaufszentren mit mehreren Geschäften unter einem Dach. Der Mobile Einkaufswagen ermöglicht oder erleichtert auf ganz praktische Art den Verbleib im eigenen Zuhause und lässt die Senioren weiterhin am ganz "normalen" gesellschaftlichen Leben Anteil nehmen.

Weitere Infos und Kontakte finden Sie hier. 

Tafel

Die Schere von Arm und Reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander. Die Grundsicherung - vor allem im Alter - reicht oft nicht aus. Viele Menschen sind heute von Armut betroffen. Die Tafel stellt sicher, dass gute und wertvolle Nahrungsmittel günstig oder kostenlos angeboten werden. Um das Angebot nutzen zu können, ist in der Regel ein Bedürftigkeitsnachweis (Sozialamt)  notwendig.

Ehrenamtliche sind bei den Tafeln in einem breiten Spektrum im Einsatz: Logistisch bei der Beschaffung, dem Transport und der Lagerung von Lebensmitteln, in der Ausgabe während der Öffnungszeiten, in der psycho-sozialen Betreuung des Klientels und in der Zubereitung von kleinen Mahlzeiten.

Weitere Infos und Kontakt finden Sie hier. 

Malteser Hilfsdienst e.V. in den Diözesen Dresden-Meißen udn Görlitz ist Träger der Tafel in Annaberg-Buchholz. 

Besuchs- und Entlastungsdienst (BED)

Niemand ist davor gefeit, dass er langsam von sich selbst verlassen wird

Demenzerkrankte Menschen leben in ihrer eigenen Welt, das heißt, 

  • sie lassen sich in kein Zeitschema pressen 
  • sie lassen nur wenige Menschen an sich heran – meist nur enge Vertraute 
  • sie haben eine gestörte Orientierung.

Für Angehörige bedeutet dieser Zustand eine oft unerträgliche Belastung. Wir können diesen Menschen eine umfassende Betreuung in einer Gruppe oder durch unseren Helfendenkreis in Einzelbetreuung anbieten und Angehörige entlasten.

Wir orientieren uns in unserer Arbeit an der international anerkannten Philosophie Silvia-hemmet, die den Kranken in das Zentrum unserer Hilfe rückt. An erster Stelle steht die Würde der Erkrankten, ihnen begegnen wir mit liebevollem Respekt. Die Kranken „lehren“ den „Anderen“ und ermöglicht ihnen das Krankheitsbild zu verstehen. Die Versorgung richtet sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Erkrankten, nicht nach den allgemeinen Vorstellungen vom Krankheitsbild Demenz.

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Kleiderkammer

Kleiderkammern und Sozialkaufhäuser bieten kostenlos oder gegen einen geringen Eigenbeitrag Kleidung und Wäsche an. Fast immer handelt es sich dabei um gut erhaltene Secondhand-Ware, die gespendet wurde und von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Malteser sorgfältig aufbereitet und liebevoll

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die ein hohes Armutsrisiko tragen: Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe, verarmte alte Menschen, aber auch Alleinerziehende, Rentner mit Grundsicherung und Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Kleiderkammern und Sozialkaufhäuser der Malteser tragen zu ihrer existenziellen Versorgung bei. Die Bedürftigkeit wird in der Regel durch behördliche Bescheide nachgewiesen. Mit dem knappen Geld selbstständig einkaufen zu können und eine Auswahl zu haben statt auf Zuteilungen angewiesen zu sein, stärkt die Selbstachtung. Überdies sind die Kleiderkammern ein sozialer Treffpunkt: Ein ‚Schwätzchen‘ zu halten, interessiertes Zuhören und echtes Verständnis sind ein wichtiger Quell der Wertschätzung.

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